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Meridian Stretching hat seinen Ursprung in der japanischen
Shiatsu Kunst, die über die letzten 100 Jahre in Japan entstanden ist.
Meridiane sind Energiebahnen in unserem Körper, durch die
die Lebensenergie (Ki) fließt. Ein ungehinderter Fluss dieser - letztendlich
universellen - Lebensenergie in unserem Körper findet seinen Ausdruck in
unserem seelischen und körperlichen Wohlbefinden.
Behinderungen in diesem Fluss treten dann auf, wenn wir uns
dieser universellen Lebensenergie verschließen. Diese Behinderungen sind nicht
zuletzt Ausdruck unserer individuellen Persönlichkeit. Die Mehrheit von uns hat
Behinderungen in einem "normalen Maße". Krankheiten sind Ausdruck von extremen
Stagnationen dieses Lebensflusses und manifestieren sich im Regelfall in den
bereits angelegten persönlichen Behinderungsmustern.
Ich kann mich noch gut an meine erste Begegnung mit Meridian
Stretching erinnern. Mein erster Gedanke war: da hat jemand genau dieYogaübungen,
die ich weder kann noch mag, zusammengepackt - und verkauft sie nun als Meridian Stretching.
Diese Begegnung war jedoch
der Beginn einer kleinen Liebesgeschichte. Er war eine tolle Erfahrung zu
erkennen, dass ich zum Zeitpunkt dieser Begegnung gar kein Problem mehr mit diesen
ungeliebten Übungen hatte. Ich bin mir heute noch nicht darüber im Klaren,
was diese Veränderung ausgelöst hat.
Ich weiss, dass was
wir sind und wie wir sind, sich in
unserem Körper manifestiert und seinen Ausdruck darin findet, welche Übungen
leicht gehen oder schwer fallen. Diese Begegnung mit dem Meridian Stretching hat mir klar
gezeigt: auch dies ist Teil der permanenten Veränderung - Teil des Flusses des
Lebens.
Die hier vermittelte Methode des Meridian Stretchings hat das
Ziel, den Fluss der Meridianenergie in unserem Körper zu stimulieren. Jede der
Übungen wirkt auf bestimmt Meridiane und stimuliert dadurch gewisse Funktionen
in unserem Körper. Zweifelsohne kann man dadurch auch gezielt bestimmte
Krankheitsbilder beeinflussen, aber mein Ziel ist die Vermittlung dieser
Techniken, um Wohlbefinden und Entspannung zu fördern. Damit fördern wir ganz
automatisch auch Gesundheit.
Zu den Übungen Die Übungen sind kein Sport. Es ist keine Voraussetzung an
Beweglichkeit notwendig, und jeder sportliche Ehrgeiz wäre kontraproduktiv.
Respektieren Sie bei jeder Übung Ihre aktuelle Situation. Es geht darum, an Ihre
Beweglichkeitsgrenze heranzukommen, diese aber nie zu überschreiten. Wenn Sie
die Übungen regelmäßig machen, werden Sie über die Zeit feststellen, dass sich
diese Grenzen verschieben. Die Wirkung der Übungen wird durch die Annäherung an
die Grenze erzielt; dabei ist es völlig belanglos wo diese im Moment gerade
liegt.
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